Erste-Hilfe

Machen Sie sich zum Ablauf bei Notfällen rechtzeitig Gedanken – nicht erst, wenn der Ernstfall schon eingetreten ist. Dies gibt Ihnen ein Gefühl der Sicherheit, im Notfall das Richtige zu tun!

Ein erster Schritt ist, sich die folgenden Informationen in Ruhe durchzulesen und /oder auszudrucken:

 

  1. Bei großen Schmerzen können manchmal sogar die liebsten Tiere ihren Besitzer beißen oder verletzen. Legen Sie (sofern möglich) vorsorglich eine Maulschlinge oder einen Maulkorb an.
  2. Äußerlich sichtbare Blutungen sollten durch Verband/Druckverband/Abbinden bis zur Ankunft bei uns gestillt werden. Bitte verwenden Sie steriles Verbandsmaterial aus Ihrer Hausapotheke oder dem Auto-Verbandskasten (gerne stellen wir Ihnen auch ein Erste-Hilfe-Set zusammen, bitte fragen Sie an der Anmeldung nach).
  3. Grundsätzlich empfehlenswert ist ein Erste-Hilfe-Kurs für Tierbesitzer, z.B. in den Hundeschulen, an der VHS oder bei Ihrem Haustierarzt.
  4. Brüche sollten stabil gelagert werden, damit sie während der Fahrt möglichst wenig bewegt werden.
  5. Die Patienten sollten möglichst in rechter Seitenlage (linke Körperseite nach oben) gelagert werden, um die Herzarbeit zu erleichtern. Ausnahmen: Offene/schwere Wunden auf der rechten Körperseite oder Rippenbrüche auf der linken Seite (bei Rippenbrüchen immer vorsichtig auf die verletzte Seite legen, da die intakte Seite des Brustkorbs so besser arbeiten kann)

 

Auch wenn es schwer fällt: 

 

Versuchen Sie ruhig zu bleiben! Nervosität und Panik übertragen sich sofort auf den Patienten. Wenn möglich, bleiben Sie mit Ihrem Tier auf der Rückbank des Autos und sprechen Sie leise und beruhigend mit ihm – es braucht jetzt Ihre Nähe!

Besonders im Stadtverkehr gilt: Bitte nicht rasen! Der ständige Wechsel von Gas/Bremse führt zum Einen zu großer Unruhe im Auto, zum Anderen gefährden Sie sich und andere Verkehrsteilnehmer.